Urlaub in British Columbia
(Kanada)

101_1199 101_1207KK 101_1305

24.05. Samstag

Es geht los, auf nach Vancouver. Zuerst aber zum Flughafen Frankfurt/Main, dann einchecken und ab mit Condorflug DE 6070, pünktlich um 12.15 Uhr . Gegen 14.00 Uhr OZ sind wir in Vancouver, nach ca. 10.40 Std Flugzeit. Das Wetter bei Ankunft schön. Es dauert aber fast 2 Stunden bis wir durch den Zoll sind und unser Gepäck in Empfang nehmen koennen. Meine Freund und dessen Frau erwarten uns schon in der Ankunftshalle des International Airport in Vancouver. Uns, das bin ich und meine Reisebegleiterin Giza, die mich auf dieser Reise begleitet. Kurze und herzliche Begrüßung durch Ulli und Horst, das Gepäck auf den PickUp der Beiden und ab nach Langley wo schon unser gemietetes 5th Wheel Motorhome auf uns wartet. Gemietet habe ich bei ALLDRIVE in Calgary, in Langley ist eine Zweigstelle. Warum habe ich nicht bei einem der großen Anbieter gemietet, ganz einfach, die Fahrzeuge von ALLDRIVE sind total neutral und ohne irgendwelche Werbung. Man kann nicht schon von weitem erkennen das ein von Touristen gefahrenes Fz ankommt. Das Fz ist schnell und ohne Probleme übernommen da ich schon vom Flughafen aus in Langley angerufen habe. Jetzt fahren wir nach Richmond B.C wo Horst und Ulli wohnen und übernachten für eine Nacht bei den beiden. Auf der Fahrt nach Richmond B.C. probiere ich gleich meine Navigationsgerät aus mit dem Kartenmaterial von Nordamerika. Funktioniert auch ordentlich bis auf den kleinen Fehler, das mir Horsts Haus auf der linken Seite , statt auf der rechten Seite angekündigt wird. Ein Problem gibt es gleich zu lösen, nach dem aussteigen sehen wir das der Wassertank am Trailer leckt. Da Horst ein Mann der Tat ist legt er sich gleich unters Fz, stellt fest das der Zuleitungsschlauch von der Wasserpumpe zum Wasserhahn des Spülbeckens ein Loch hat. Nimmt sein Taschenmesser schneidet das defekte Stück ab, propft den Wasserschlauch wieder auf den Anschluss und alles ist ok. Dauert nicht mal 10 min die Reparatur. Nachdem wir uns frisch gemacht haben fahren wir nach Vancouver und gehen in einem Mongolengrill für 10,95 Can$ pro Kopf essen und zwar soviel wie man essen kann, Getränke kosten extra. Im Anschluß gibt es eine Stadtrundfahrt und dann geht`s wieder zurück nach Richmond B.C.

das Mietfahrzeug

Sonntag, 25.05.

Wir machen uns auf den Weg. Heute geht es auf die Insel (Vancouver Island). Also fahren wir zuerst nach Tswwassen um eine Fähre auf die Insel zu bekommen. Nach einer Wartezeit von ca. 1 1/2 Std. können wir auf die Fähre, die uns nach Nanaimo (Fähranleger: Duke Point) bringt, auffahren. Die einfache Fahrt kostet für unser 15 m langes Vehicel und 2 Pers. genau can$ 89,00. Nach zwei Stunden Fahrt und herrlichen Wetter legen wir in Nanaimo an. Wir fahren erstmals Richtung Victoria, unterwegs halten wir fleißig Ausschau nach einem Campground. In Chemainus (Campground Chemainus Garden) haben wir dann das Richtige gefunden. Wir fahren auf den Platz und entschließen uns bis Freitag stehen zu bleiben. Wir können ja von hier aus unsere Kreise ziehen. Der Platz liegt in einem Wald mit schönen Baumbestand und nur 70 km von Victoria entfernt. Ich stelle unser Fz ab, fahre den seitlichen “Slideout” (dadurch wird das Wohnzimmer einen Meter breiter)aus und hänge den Trailer (Aufleger) ab. So können wir ganz normal und ohne das Anhängsel in den nächsten Tagen in der Gegend rumfahren. Giza macht in der Zwischenzeit eine Kaffee und bereitet schon langsam das Abendessen zu. Heute wird nicht mehr gefahren sondern relaxt.

Fährhafen Tswwassen

Montag, 26.05.
Das Wetter ist schön, die Sonne lacht vom Himmel nur nachts war es etwas kühl. Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir mit dem PickUp nach Chemainus und schlendern durch den sehr schönen Ort. Bekannt ist Chemainus durch seine bemalten Häuserwände. Der “Lorenz” brennt nur so vom Himmel. Am Musikpavillon im Stadtpark macht ein indianischer Künstler Musik, wir setzen uns dazu und lassen uns berieseln. Am späten Nachmittag gehen wir im “Super Store” noch einkaufen und fahren dann zurück auf den Campground. Am Abend sitzen wir am Lagerfeuer und lassen den Tag ausklingen.

Dienstag, 27.05.
Am Morgen leichter Nieselregen, wir wollen nach Victoria B.C., der Hauptstadt von British Columbia. In der Hoffnung daß das Wetter sich bessert fahren wir los - Richtung Victoria und Butchard Gardens. Auf halber Strecke zeichnet sich dann doch eine leichte Wetterbesserung ab. Am Butchart Gardens angekommen lacht auch manchmal die Sonne vom Himmel. Das ideale Wetter um durch den “Garten” zu schlendern. Dieser B.G. ist einmalig schön. Hier kann man sehen was alles aus einer alten Kalkgrube entstehen kann.

Mittwoch, 28.05
das Wetter ist schön und wir besuchen den McMillan Provincal Park, auch Cathrdral Grove
genannt. Bekannt ist er durch seine bis 800 Jahren alten Bestände an Douglasfichten. Er liegt ca. 16 km östlich von Port Albani am Hwy 4.

Donnerstag, 29.05.
Wetter am Morgen = durchwachsen. Heute hatten wir unseren Kulturtag. Wir besuchten das British Columbia Museum, den Untersea Garden, das Wachsfiguren Kabinett, Helmeken House usw. und tranken Kaffee im Empress Hotel. Es war eine Sightseeing Tour der kurzen Wege denn alles befindet sich am Inner Harbour.

Freitag, 30.05
Heute fahren wir zurück auf`s Festland. Gehen zu unseren Freunden und übernachten dort für 2 Nächte.

Samstag, 31.05.
Am Morgen gehen wir in Richmond B.C. Lebensmittel einkaufen, denn am Sonntag geht`s dann los. wir wollen über Calgary, Drumheller zum ältesten Nationalpark der Welt. Er wurde 1872 gegründet und ist der: Yellowstone National Park. Wir müssen also durch Montana nach Wyoming. Zuerst aber fliegen wir heute mit Horst. Am Nachmittag ist es soweit, das Wetter ist schön. Es kann also losgehen. Wir fliegen mit Horst seiner 51 Jahre alter Piper von einen kleinen Privatplatz in Delta los in Richtung Whistler, hier biegen wir ab, fliegen über den Harrison Lake nach Chilliwake und gehen hier im Flugplatzgebäude zum Kaffeetrinken. Ungefähr nach dem Motto: Fly for Pie. Das Flugplatzcafe ist für seine große Auswahl an Kuchen und Torten bekannt. Nach dem Kaffeetrinken geht`s zurück nach Delta und dann nach Richmond. Am Abend gehen wir in Vancouver essen.

Sonntag, 01.06.
gegen 10.00 Uhr fahren wir los, Richtung Calgary. Ulli und Horst sind mit von der Partie mit ihrem eigenen 5th Wheel Motorhome. Zuerst geht es Hauptrichtung Hope, später biegen wir links ab Richtung Cache Creek - Boston Bar immer den Frazier River Valley entlang. Am Hell`s Gate halten wir an, schauen uns die Gegend an. Mit der Airtram fahren wir nicht, es regnet nämlich ganz schön. Bilder mache ich aber einige. Weiter geht´s zur Hat Creek Ranch. Auch hier strömender Regen, wir trinken nur einen Kaffee. Jetzt fahren wir wieder zurück Richtung Kamloops. Ca. 70 km westlich, am Thompson River, schlagen wir dann unsere “Zelte” auf. Der Regen hat aufgehört und wir machen ein Lagerfeuer, aber vorher müssen wir das Holz vom Platzwart kaufen - das Bundel zu can$ 5,00. Später sitzen wir mit unseren Campnachbarn am Feuer, trinken und quatschen. Gesprochen wird Deutsch, da das eine Ehepaar aus Berlin und auf den Weg nach Las Vegas ist, wo sie bis Ende September bleiben wollen und das andere, kan. Ehepaar, vor 40 Jahre ausgewandert sind.

Montag, 02.06.
Am Vormittag fahren wir wieder weiter. Es regnet. Mit den verschiedensten Zwischstopps sind wir dann am späten Nachmittag am Mt. Robson wo wir auch übernachten. Das Wetter hat sich gut gehalten und auch die Sonne kam einige Male raus.

Dienstag, 03.06.
Aufbruch gegen 10.00 Uhr, strahlender Sonnenschein. Das tut gut, denn die Nacht war bitterkalt. Heizung angemacht, aber einfach zu laut, deshalb nach 10 min. wieder ausgemacht. Wir sind unterwegs nach Jasper, einer von den Orten in den kan. Rockies, die ein muss fuer jeden Touristen sind. Unterwegs gab Horst der voraus fuhr mehrmals Bärenalarm, aber nur einmal habe wir ihn vor die Linse bekommen. Nach einer ausgiebigen Pause in Jasper und einer kleinen Karambolage an einem Touri-WoMo, die Horst beim rueckwaerts fahren auf einen Parkplatz verursachte, fuhren wir zum Fuss des Whistler und uebernachteten auf dem gleichnamigen Campground. Nach dem abstellen der Fz und dem Ende des Schnuerlregens machten wir alle zusammen noch einen kleinen Abendspaziergang am Ufer des Athabasca River. Während dieses Spazierganges sind wir scheinbar einer riesigen Elk Mutter zu nahe gekommen, denn diese ging ohne Vorwarnung auf uns los. Wir konnten uns nur durch beherzten Rennens hinter einem dicken Baumstamm in Sicherheit bringen. Die Elk Mutter auf der einen Seite, wir in Reihe auf der anderen Seite des Stammes, ein klasse Bild. Wirklich lange hat es nicht gedauert und der Elk Mami wurde langweilig. Sie trottete von dannen und liess uns in Ruhe unseren Spaziergang zu Ende bringen.

Mittwoch, 04.06
Die ganze Nacht hat es geregnet, furchtbar wenn der Regen auf das Dach trommelt und kalt war es. Wie wir wegfahren wissen wir auch warum. In den hoeheren Bereichen hat es ganz schoen geschneit. Wir sind auf den Weg zum Lake Louis. Unterwegs halten wir bei den Athabasca Faellen und am Columbia Icefield. Hatten wir bei den Wasserfaellen noch relativ schoenes, wenn auch kaltes Wetter, so war das Wetter am Gletcher, gelinde gesagt: beschi..
Es schneite und regnete, war eisig kalt und der starke Wind tat sein bestes. Ca. 4 km nach dem Gletscher wurde das Wetter schlagartig schoen. Natuerlich haben wir das herrliche Naturpanorame durch mehrmaliges anhalten richtig genossen. Die hoechste Stelle des Hwy`s lag bei 2200 m. Die Sonne schien bis sie unterging. Gegen 18.00 Uhr erreichten wir unseren Campground am Lake Louis, wo wir fuer 2 Naechte eincheckten.

Donnerstag, 05.06
Die Nacht war wieder bitter kalt, wir haben uns aber zwischenzeitlich einen kleinen elektr. Heizer zugelegt und der schafft es gerade so das wir nachts nicht erfrieren im Trailer.
Heute machen wir die Umgebung von Lake Louis unsicher. Zuerst fahren wir zu Lake Moraine, der im Valley of the ten Peaks liegt, er befindet sich auch auf dem kanad. 20 $ Schein, dann zum Lake Louis, anschliessend fahren wir mit der Lake Louis Gondola auf den Berg und als kroenenden Abschluss des Tages statten wir dem Town Lake Louis einen Besuch ab. Hier muessen wir aufpassen das wir uns nicht verlaufen. Wenigsten gibt es einen Liquer Shop wo wir unser Bier kaufen koennen. Das Wetter war den ganzen Tag durchwachsen und ganz schoen kalt. Abends sitzen wir in unseren Trailer, haben die Heizung an und spielen Karten. Ans Lagerfeuer sitzen waere zu kalt und zu nass.

Freitag, 06.06.
Weiter geht es über den Bow Valley Parkway nach Banff. Diesen Ort der auch ein unbedingtes Muss fuer Touristen ist lassen wir rechts liegen und fahren durch nach Calgary. Nach Banff darf man nicht mehr mit großen Fahrzeugen rein und außerhalb stehen bleiben wollen wir nicht. Außerdem kenne ich Banff zur genüge. Auf dem Weg nach Banff halten wir aber am Johnson Canyon an und machen dort eine 2 stuendige Pause. Dann geht es weiter nach Calgary wo wir gegen Abend und im stroemenden Regen am Olympic Park Campground wieder fuer 2 Naechte einchecken. Es liegt Schnee auf dem Platz.

Samstag, 07.06
Es regnet und regnet. Sightseeing ist bei diesem Wetter nicht, also wird Waesche gewaschen. Ist unbedingt noetig. Gegen 11.00 Uhr laesst der Regen etwas nach und es besteht die Hoffnung das er aufhoert. Tatsaechlich es wird immer weniger und wir fahren nach Calgary in den “Historical Village Heritage Park†einem lebenden Museum. Am Eingang angekommen fängt es wieder an zu regnen. Fuer uns ein Grund mit einem historischen Dampfzug eine Rundfahrt zu machen. Eine Fahrt mit einem Steamboat fiel regelrecht ins Wasser, da es sogar dem Kapitaen des Steamers zu nass war. Also liefen wir von Haus zu Haus, immer wartend auf eine Regenpause. Im historischen Wainwright Hotel gingen wir dann noch essen und ich probierte ein Buffalo Steak. Habe schon zartere Steaks gegessen. Nach dem Essen liefen wir bei stroemenden Regen und starken Wind zum Bahnhof und fuhren mit dem Zug zurueck zu Haupteingang. Vor den Eingang stand, mein glaubt es kaum ein historischer Shuttle-Bus und brachte uns zum Parkplatz. Trotz allen, wir wurden ganz schoen nass. Zurueck zum Campground brauchten wir rd. 2 Stunden weil wir in die Rushhoure kamen.

gifCA0S5X3F gifCA0S5X4F