Ehrlichkeit

Ein Geschäftsmann sendet ein Fax an seine Frau :

Meine Liebling,
Du verstehst sicherlich, dass ich gewisse Bedürfnisse habe die Du nun, da Du 54 Jahre alt bist, nicht mehr befriedigen kannst. Ich bin sehr glücklich mit Dir und schätze Dich als eine gute Ehefrau. Deshalb hoffe ich, dass Du es nicht falsch verstehen wirst, wenn Du nach diesem Fax weißt, dass ich mit Vanessa, meiner 18-jährigen Sekretärin, im Hotel Comfort Inn sein werde. Aber sei nicht beunruhigt. Ich werde vor Mitternacht wieder zuhause sein."
Als der Mann nach Hause kommt findet er auf dem Esszimmertisch folgenden
Brief:
Mein liebes Spatzilein,
ich habe Dein Fax erhalten und danke Dir sehr für Deine Ehrlichkeit. Bei dieser Gelegenheit möchte ich Dich daran erinnern, dass Du mittlerweile auch 54 Jahre alt
bist. Gleichzeitig möchte ich Dich darüber informieren, dass, während Du diesen Brief liest, ich mit Michel, meinem Tennislehrer, der wie Deine Sekretärin auch 18 Jahre alt ist, im Hotel Fiesta sein werde. Als erfolgreicher Geschäftsmann und mit Deinen exzellenten Kenntnissen in Mathematik, verstehst Du natürlich, dass wir in der gleichen Situation sind, jedoch mit einem kleinen Unterschied:
18 geht öfter in 54, als 54 in 18 ..... Und darum, konsequenterweise, brauchst Du vor morgen früh nicht mit mir zu rechnen !
Einen dicken Kuss von Deiner Frau, die Dich wirklich versteht ...?

Oelwechsel

Ölwechsel - Anleitung für Frauen:

1. In die Werkstatt fahren, spätestens 15.000 km nach dem letzten Ölwechsel. Kaffee trinken.
2. Nach 15 Minuten Scheck ausstellen und mit ordentlich gewartetem Fahrzeug Werkstatt verlassen.

Ausgaben:
Ölwechsel: DM 50,--
Gesamt: DM 51,--

Ölwechsel - Anleitung für Männer:

1. Ins Zubehörgeschäft fahren, DM 70,-- für Öl, Filter, Ölbinder, Reinigungscreme und einen Duftbaum ausgeben.
2 Entdecken, dass Behälter für Altöl voll ist. Anstatt ihn zur Tankstelle zu bringen, Öl in Loch im Garten schütten.
3. Eine Dose Bier öffnen, trinken
4. Fahrzeug aufbocken. Vorher 30 Minuten lang Klötze dafür suchen. Klötze unter Sohnemann´s Tretauto finden.
5. Vor lauter Frust eine Dose Bier öffnen, trinken.
6. Ablasswanne unter Motor schieben 16er Schraubenschlüssel suchen
7. Aufgeben und verstellbaren Schraubenschlüssel verwenden Ablassschraube lösen
8. Ablassschraube in Wanne mit heissem Öl werfen. Sich dabei mit heissem Öl beschmieren. Sauerei aufputzen. Ölfilterzange suchen
9. Aufgeben. Ölfilter mit Schraubenzieher einstechen und abschrauben.
10. Bier
11. Kumpel taucht auf. Bierkiste mit ihm zusammen leeren. Ölwechsel morgen beenden.
12. Nächster Tag: Ölwanne voll mit Altöl unter dem Fahrzeug vorziehen
13. Bindemittel auf Öl streuen, das während Schritt 18) verschüttet wurde.
14. Bier - nein, wurde ja gestern getrunken. Zum Getränkemarkt gehen, Bier kaufen
15. Neuen Ölfilter einbauen, dabei dünnen Ölfilm auf die Ölfilterdichtung aufbringen
16. Ersten Liter Öl in den Motor einfüllen
17. Sich an die Ablassschraube aus Schritt 8 erinnern
18. Schnell die Schraube in der Ablasswanne suchen.
19. Sich erinnern, dass Altöl zusammen mit der Schraube im Garten entsorgt wurde
20. Bier trinken
21. Loch wieder ausheben, nach der Schraube suchen.
22. Den ersten Liter frischen Öls auf dem Boden der Garage wiederfinden
23. Bier trinken
24. Beim Anziehen der Ablassschraube mit dem Schraubenschlüssel abrutschen, die Fingerknöchel an der Karosserie anschlagen.
25. Kopf auf Bodenfliesen schlagen, als Reaktion auf Schritt 24
26. Mit wüsten Flüchen beginnen. Schraubenschlüssel wegschleudern.
27. Weitere 10 Minuten fluchen, weil der Schraubenschlüssel die an die Wand
gepinnte Miss Dezember in die linken Brust getroffen hat.
28. Bier
29. Hände und Stirn reinigen und vorschriftsmäßig verbinden um Blutfluss zu stoppen.
30. Bier, Bier
31. Vier Liter frisches Öl einfüllen
32. Bier
33. Auto von Böcken ablassen. Einen der Klötze dabei kaputtmachen.
34. Fahrzeug zurücksetzen danach Bindemittel auf das in Schritt 22 verschüttete Öl streuen.
35. Bier
36. Probefahrt
37. Auf die Seite gewunken und wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss verhaftet werden. Fahrzeug wird abgeschleppt
38. Kaution stellen, Fahrzeug vom Polizeihof abholen

Ausgaben:

Teile: € 70,00
Anzeige wegen Trunkenheitsfahrt: € 750.00
Abschleppkosten: € 100.00
Kaution: € 100.00
Bier: € 20.00
Gesamt: € 970.00

Gott und die Schöpfung
Gott erschuf den Esel und sagte zu ihm: Du bist ein Esel. Du wirst unentwegt
von morgens bis abends arbeiten und schwere Sachen auf Deinem Rücken tragen.
Du wirst Gras fressen und wenig intelligent sein. Du wirst 50 Jahre leben.
Darauf entgegnete der Esel: 50 Jahre so zu leben ist viel zu viel, gib mir bitte nicht mehr als 30 Jahre.
Und es war so.

Dann schuf Gott den Hund und sprach zu ihm: Du bist ein Hund. Du wirst über
die Güter der Menschheit wachen, deren ergebenster Freund sein. Du wirst das essen, was der Mensch übrig lässt und 25 Jahre leben.
Der Hund antwortete: Gott, 25 Jahre so zu leben, ist zu viel. Bitte nicht mehr als zehn Jahre.
Und es war so.

Dann erschuf Gott den Affen und sprach: Du bist ein Affe. Du sollst von Baum zu Baum schwingen und dich verhalten wie ein Idiot. Du sollst lustig sein und so sollst du für 20 Jahre leben. Der Affe sprach. Gott, 20 Jahre als Clown der Welt zu leben, ist zu viel. Bitte gib mir nicht mehr als zehn Jahre.
Und es war so.

Schließlich erschuf Gott den Mann und sprach zu ihm: Du bist ein Mann, das einzige rationale Lebewesen, das die Erde bewohnen wird. Du wirst Deine Intelligenz nutzen, um dir die anderen Geschöpfe untertan machen. Du wirst
die Erde beherrschen und für 20 Jahre leben. Darauf sprach der Mann: Gott, Mann zu sein für nur 20 Jahre ist nicht genug. Bitte gib mir die 20 Jahre, die der Esel ausschlug, die 15 des Hundes und
die zehn des Affen.

Und so sorgte Gott dafür, dass der Mann 20 Jahre als Mann lebt, dann heiratet und 20 Jahre als Esel von morgens bis abends arbeitet und schwere Lasten trägt. Dann wird er Kinder haben und 15 Jahre wie ein Hund leben, das
Haus bewachen und das essen, was die Familie übrig lässt. Dann, im hohen Alter, lebt er zehn Jahre als Affe, verhält sich wie ein Idiot und amüsiert seine Enkelkinder.
Und ist es nicht so ...????

Fussballer

Drei Fußballer in der Hölle bekommen die Chance, in den Himmel aufzufahren, wenn sie des
Teufels Aufgabe lösen können.
Der Teufel sagte: "Seht ihr dort die drei Affen? Wenn ihr es schafft nur mit Hilfe eurer
Redekunst den ersten zum Lachen, den zweiten zum Weinen und den dritten dazu zu bringen sich freiwillig in den Käfig einzusperren, gebe ich eure Seelen frei!"
Der erste kam von den Bayern und ging zum ersten Affen. Er redete und redete doch der Affe schaute gelangweilt und ignorierte ihn. Die anderen beiden ebenso. "Hinfort ins Höllenfeuer mit dir!" schrie der Teufel.
Der zweite kam aus Schalke hatte noch weniger Glück. Vom ersten Affen wurde er beschimpft, vom Zweiten bespuckt und vom Dritten gebissen. "Hinfort ins Höllenfeuer auch mit dir!" schrie der Teufel erneut.
Der letzte kam aus Braunschweig. Er ging zum ersten Affen und flüsterte ihm was ins Ohr. Der lachte das sich die Balken bogen. Der zweite Affe weinte nach seinen Worten wie ein Schloßhund. Der dritte Affe schrie entsetzt auf, sprang in den Käfig, verschloß ihn von innen und schluckte hastig den Schlüssel.
Der Teufel war perplex! "Was...wie hast du...?" stammelte er. Der Braunschweiger sagte:
"Zum ersten Affen sagte ich, für wen ich spiele, dem zweiten erzählte ich was ich verdiene
und dem dritten erklärte ich, dass wir noch Spieler suchen..."

Gott und die Schöpfung
Gott erschuf den Esel und sagte zu ihm: Du bist ein Esel. Du wirst unentwegt
von morgens bis abends arbeiten und schwere Sachen auf Deinem Rücken tragen.
Du wirst Gras fressen und wenig intelligent sein. Du wirst 50 Jahre leben.
Darauf entgegnete der Esel: 50 Jahre so zu leben ist viel zu viel, gib mir bitte nicht mehr als 30 Jahre.
Und es war so.

Dann schuf Gott den Hund und sprach zu ihm: Du bist ein Hund. Du wirst über
die Güter der Menschheit wachen, deren ergebenster Freund sein. Du wirst das essen, was der Mensch übrig lässt und 25 Jahre leben.
Der Hund antwortete: Gott, 25 Jahre so zu leben, ist zu viel. Bitte nicht mehr als zehn Jahre.
Und es war so.

Dann erschuf Gott den Affen und sprach: Du bist ein Affe. Du sollst von Baum zu Baum schwingen und dich verhalten wie ein Idiot. Du sollst lustig sein und so sollst du für 20 Jahre leben. Der Affe sprach. Gott, 20 Jahre als Clown der Welt zu leben, ist zu viel. Bitte gib mir nicht mehr als zehn Jahre.
Und es war so.

Schließlich erschuf Gott den Mann und sprach zu ihm: Du bist ein Mann, das einzige rationale Lebewesen, das die Erde bewohnen wird. Du wirst Deine Intelligenz nutzen, um dir die anderen Geschöpfe untertan machen. Du wirst
die Erde beherrschen und für 20 Jahre leben. Darauf sprach der Mann: Gott, Mann zu sein für nur 20 Jahre ist nicht genug. Bitte gib mir die 20 Jahre, die der Esel ausschlug, die 15 des Hundes und
die zehn des Affen.

Und so sorgte Gott dafür, dass der Mann 20 Jahre als Mann lebt, dann heiratet und 20 Jahre als Esel von morgens bis abends arbeitet und schwere Lasten trägt. Dann wird er Kinder haben und 15 Jahre wie ein Hund leben, das
Haus bewachen und das essen, was die Familie übrig lässt. Dann, im hohen Alter, lebt er zehn Jahre als Affe, verhält sich wie ein Idiot und amüsiert seine Enkelkinder.
Und ist es nicht so ...????

Fussballer

Drei Fußballer in der Hölle bekommen die Chance, in den Himmel aufzufahren, wenn sie des
Teufels Aufgabe lösen können.
Der Teufel sagte: "Seht ihr dort die drei Affen? Wenn ihr es schafft nur mit Hilfe eurer
Redekunst den ersten zum Lachen, den zweiten zum Weinen und den dritten dazu zu bringen sich freiwillig in den Käfig einzusperren, gebe ich eure Seelen frei!"
Der erste kam von den Bayern und ging zum ersten Affen. Er redete und redete doch der Affe schaute gelangweilt und ignorierte ihn. Die anderen beiden ebenso. "Hinfort ins Höllenfeuer mit dir!" schrie der Teufel.
Der zweite kam aus Schalke hatte noch weniger Glück. Vom ersten Affen wurde er beschimpft, vom Zweiten bespuckt und vom Dritten gebissen. "Hinfort ins Höllenfeuer auch mit dir!" schrie der Teufel erneut.
Der letzte kam aus Braunschweig. Er ging zum ersten Affen und flüsterte ihm was ins Ohr. Der lachte das sich die Balken bogen. Der zweite Affe weinte nach seinen Worten wie ein Schloßhund. Der dritte Affe schrie entsetzt auf, sprang in den Käfig, verschloß ihn von innen und schluckte hastig den Schlüssel.
Der Teufel war perplex! "Was...wie hast du...?" stammelte er. Der Braunschweiger sagte:
"Zum ersten Affen sagte ich, für wen ich spiele, dem zweiten erzählte ich was ich verdiene
und dem dritten erklärte ich, dass wir noch Spieler suchen..."


Politik einfach erklärt....

Der kleine Sohn geht zum Vater und fragt ihn, ob er ihm erklären könne, was Politik sei.
Der Vater meint: "Natürlich kann ich Dir das erklären. Nehmen wir zum Beispiel mal unsere Familie. Ich bringe das Geld nach Hause, also nennen wir mich Kapitalismus. Deine Mutter verwaltet das Geld, also nennen wir sie die Regierung. Wir beide kümmern uns fast ausschließlich um dein Wohl, also bist du das Volk. Unser Dienstmädchen ist die Arbeiterklasse und dein kleiner Bruder, der noch in den Windeln liegt, ist die Zukunft.
Hast Du das verstanden?"
Der Sohn ist sich nicht ganz sicher und möchte erst mal darüber schlafen. In der Nacht erwacht er, weil sein kleiner Bruder in die Windeln gemacht hat und nun schreit. Er steht auf und klopft am elterlichen Schlafzimmer, doch seine Mutter liegt im Tiefschlaf und läßt sich nicht wecken. Also geht er zum Dienstmädchen und findet dort seinen Vater bei ihr im Bett. Doch auch auf sein mehrmaliges Klopfen hin lassen die beiden sich nicht stören. So geht er halt wieder ins Bett und schläft weiter. Am Morgen fragt ihn der Vater, ob er nun wisse was Politik wäre und es mit seinen eigenen Worten erklären könne. Der Sohn antwortet:
"Ja, jetzt weiß ich es. Der Kapitalismus mißbraucht die Arbeiterklasse während die Regierung schläft. Das Volk wird total ignoriert, und die Zukunft ist voll Scheiße!"

Der Unterschied

Sohn zum Vater: "Papa, was ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis?"
Vater: "Geh zu Deiner Schwester und frage sie, ob sie für 200 Euro mit dem Nachbarn schlafen würde."
Sohn zur Schwester: "Würdest Du für 200 Euro mit dem Nachbarn schlafen?"
Schwester: "Na ja, das Kleid im Katalog würde mir schon gefallen - ich denke schon!"
Sohn zum Vater: "Du Papa, die würde es tun."
Vater: "So, jetzt geh zu Deiner Mutter und frage sie, ob sie für 500 Euro mit dem Metzger schlafen würde."
Sohn zur Mutter: "Du, Mama. Würdest Du für 500 Euro mit dem Metzger schlafen?"
Mutter: "Na ja, das Haushaltsgeld reicht hinten und vorne nicht. Doch, ich würde es tun!"
Sohn zum Vater: "Du, Mama macht es auch!"
Vater: "Jetzt geh noch zur Oma und frage sie ob sie für 1000 Euro mit irgendeinem Mann schlafen würde."
Sohn zur Oma: "Oma, würdest Du für 1000 Euro mit irgendeinem Mann schlafen?"
Oma: "Klar, ich hatte schon lange keinen Mann mehr. Würde sogar draufzahlen."
Sohn: "Aber was ist denn jetzt der Unterschied?"
Vater: "Theoretisch hätten wir 1700 Euro; praktisch haben wir drei Schlampen im Haus!"

Was einst alles möglich war!

Im Internet kursiert seit geraumer Zeit ein Text, dessen Urheber nicht zu ermitteln ist.
Den Text will ich euch nicht vorenthalten.

Wenn Du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun. Verschwinde! Kinder von heute
werden in Watte gepackt.
Wenn Du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es rückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten! Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurt und ohne Airbag. Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir
ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige
Bedrohung für unsere Fingerchen. Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir spätestens nach einigen Unfällen klar. Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht mal ein Handy dabei! Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne, und niemand wurde deswegen verklagt.
Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht“.
Kannst du dich noch an Unfälle erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau.
Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht. Wir aßen Kekse, Brot, dick bestrichen mit Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus der Flasche und niemand starb an den Folgen. Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, X Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns ab. Wie war das nur möglich? Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen weiter. Und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus. Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung. Unsere Taten hatten nur manchmal Konsequenzen. Und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hatte, war klar, dass die Eltern
ihn nicht heraushauten. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! Ja, wo gibts denn heute sowas!!
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft
hervorgebracht.
Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen.
Und du hast auch dazu gehört.
Herzlichen Glückwunsch!!!

Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Sachsen-Anhalt, 4.Jahrgang, Magdeburg, den 01.April 1993, Nr. 15 (BoA)

§ 1 Definition
Der Abort, umgangssprachlich auch Toilette genannt, besteht aus einem trichterförmigen Porzellanbecken zur Aufnahme der Exkremente mit einem klappbaren, auf dem Sitzrand angebrachten Sitzstück.

§ 2 Anwendungsbereich
Diese Benutzungsordnung gilt für die Darmentleerung in allen Aborten in Behörden, Dienststellen und öffentlichen Gebäuden des Landes Sachsen-Anhalt

§ 3 Sitzgebot
Die Toilette darf nur im Sitzen benutzt werden. Die stehende Benutzung ist nur an Urinalen erlaubt. Deren Benutzung ist in der Benutzungsordnung für Urinale (BoU) geregelt.

§ 4 Vorbereitungen
Vor dem Hinsetzen auf das Sitzstück sind die Beinkleider bis zu den Knien herunter zu schieben.

§ 5 Sitzposition
Der Benutzer setzt sich unter gleichzeitigem Anheben der Oberbekleidungsstücke so tief in die Hocke, bis das Gesäß in die Sitzaufnahme einrastet. Das Gewicht des Körpers ist gleichmäßig, gleichseitig verteilt, der Oberkörper leicht nach vorn geneigt. Die Ellenbogen ruhen auf dem Muskelfleisch der Oberschenkel, der Blick ist frei geradeaus gerichtet.

§ 6 Darmentleerung
Unter ruhigem Ein- und Ausatmen drängt der Benutzer unter gleichmäßigem Anspannen der Bauchmuskulatur den Ausscheidungsreifen Inhalt des Mastdarms bei gleichzeitigem Entspannen des Afterschließmuskels in den dafür vorgesehenen Durchbruch des Porzellanbeckens. Die Äußerung von gutturalen Stimmlauten, umgangssprachlich auch Ächzen oder Stöhnen bezeichnet, ist auf das absolut notwendige Maß zu beschränken.

§ 7 Sichtkontrolle
Nach beendeter Prozedur steht der Benutzer auf, macht eine Drehung um 180° nach links und nimmt eine Sichtkontrolle der Exkremente vor. Bei Auffälligkeiten ist eine Stuhlprobe sicherzustellen und an das nächstliegende Gesundheitsamt zu übersenden.

§ 8 Reinigung des Rektums
Der dafür vorgesehenen Einrichtung sind Reinigungsfähnchen (14x10cm, einlagig) in ausreichender Stückzahl, höchstens jedoch 5, zu entnehmen. Das Reinigungsfähnchen wird mit dem Daumen und Zeigefinger der rechten Hand erfasst und von hinten der Reinigungszone, das ist der Bereich zwischen den Gesäßbacken, zugeführt. Das Reinigungsfähnchen wird unmittelbar vor den äußeren Geschlechtsorganen fest an den Körper gedrückt und mit einer ziehenden Bewegung bis unmittelbar vor das Steißbein geführt. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis mindestens ein Blatt sauber erscheint, sofern dazu nicht die Verwendung von mehr als 5 Reinigungsfähnchen erforderlich ist. Im Bedarfsfall sind die Reinigungsfähnchen beidseitig zu benutzen. Die benutzten Reinigungsfähnchen dürfen nicht mitgenommen werden, sondern sind ebenfalls in das Porzellanbecken zu entsorgen.

§ 9 Reinigung des Aborts
Nach Benutzung des Aborts ist zwingend die Spülung zu betätigen. Eine Delegierung dieser Tätigkeit an andere ist ausdrücklich verboten. Nach dem Spülvorgang verbleibende Exkrementanhaftungen sind mit der dafür vorgesehenen Reinigungsbürste manuell zu entfernen.

§ 10 Verlassen des Aborts
Vor dem Verlassen der Entleerungskabine sind die Beinkleider wieder in die Ausgangsposition zu bringen. Bei Auftreten unangenehmer Gerüche ist das Öffnen einer Lüftungsklappe angezeigt. Eine abschließende Reinigung der Handinnenflächen wird anheim gestellt.

§ 11 Inkrafttreten
Diese Benutzungsordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft

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