Donnerstag, 06.10.05

Um kurz vor sieben am Morgen sind wir schon unterwegs. Wir fahren nach Kapstadt zur Maui-Station um unsere Fahrzeuge abzugeben. Roswitha hat heute morgen schon das Fz im Innern besenrein gefegt, die Wassertanks und die Toilettenkassette sind geleert. Unsere übriggebliebenen restlichen Lebensmittel haben wir gestern schon an Einheimische verschenkt, also ist das Fz übergabefertig. 300 km sind es bis Cape Town die wir , wenn es gut läuft, in 3 1/2 Std schaffen können. Ich mache also Tempo denn wir wollen so früh wie möglich zur Station kommen. Es hat auch alles einwandfrei geklappt, schon gegen 10.00 Uhr sehen wir am Horizont den Tafelberg, ein Zeichen dafür das es nach Kapstadt nicht mehr weit sein kann. Trotzdem fahren wir noch gut 45 min. bis wir das Mauigelände erreichen, das im Vorort Brackenfell liegt. Da ich schon einmal dort war war es für uns kein Problem hinzufinden. Die Abgabe der Fahrzeuge ging schnell und komplikationlos, Dauer nicht mal 5 Min. Dabei hatten wir Glück, denn kurz
nach unserem Eintreffen kamen 15 Fahrzeuge einer amerikanischen Gruppe zur Abgabe, dazu noch der Rest unserer Gruppe. Das Chaos war komplett. Aber dank der grosszügigen Abnahme der Mauimitarbeiter lief alles bestens ab und gegen 13.00 Uhr waren wir schon mit dem Bus zu unserem nächsten Ziel unterwegs, dem Kap der Guten Hoffnung und natürlich Kap Point. Dabei ging es auch über die wohl spektakulärste Küstenstrasse der Welt, den Chapmans Peak Drive. Am Cape of Good Hope wurde schnell ein Gruppenbild gemacht dann gings weiter zum Cape Point. Wer wollte fuhr mit der Zahnradbahn nach oben oder er lief zu Fuss hinauf zum höchsten Punkt. Anschließend ging`s zurück nach Kapstadt und gegen 17.30 Uhr waren wir endlich im Hotel, der Breakwater Lodge einem umgebauten alten Gefängnis. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf den Tafelberg und man ist in 5 Min. an der WaterfrontNachdem wir uns frisch gemacht und umgezogen hatten ging es “schnurstracks” zur Waterfront. Nach einem kurzen Einweisungsspaziergang für Biggi und Ossi und einer damit verbundenen kleinen
Shoppingtour landeten wir im “Paulaner Biergarten” zum Schweinshaxenessen. Spät, so gegen Mitternacht, waren wir dann todmüde wieder im Hotel.

Freitag, 07.10.05 bis Sonntag, 09.10.05

Heute gehts früh los, wir fahren aufs Land und zwar nach Hermanus und Stellenbosch. Nach Hermanus um Wale zu beobachten, die leider nicht wussten das wir kamen. Sie ließen sich nämlich nicht blicken. Aber so ist es nun einmal und nach einer halben Stunde Aufenthalt gings weiter ins Weinland, nach Stellenbosch. In der Nähe von Stellenbosch hatte uns Seabridge-Tours zu einem Picknick auf eines der vielen Weingüter eingeladen. Nach dem Picknick gings zurück ins Hotel, wir hatten also noch ein bißchen Zeit zum ausruhen. Am Abend fuhren wir zum Cafe Africa zu unseren Farewell Dinner. Ein Besuch im Cafe Africa ist einfach ein touristisches “Muss”, genauso wie ein Trip auf den Tafelberg. Wer in
Kapstadt zu Besuch war und das Cafe Africa in der Shortmarket Street, auch Africa Cafe genannt, nicht besucht hat, der hat eben nicht alles von der Stadt gesehen. Der krönende Abschluß dieses Tages aber war, zur mitternächtlicher Stunde, die Busfahrt auf den Signal Hill. Von hier hatten wir, bei sternenklaren Himmel, einen grandiosen Blick auf das erleuchtete Kapstadt mit Waterfront und Hafen. Der heutige Tag war zwar etwas stressig aber sehr schön. Am nächsten Morgen hieß es auschecken und Abschied nehmen. Um 16.00 Uhr startete unser Flieger nach Johannesburg. Vorher aber besuchten wir gleich morgens den Tafelberg, fuhren anschließend noch nach Kirstenbosch in den Botanischen Garten. Gegen 13.45 Uhr brachen wir dann zum Internationalen Flughafen Kapstadt auf. Um 18.00
Uhr sind wir in Johannesburg und um 20.30 Uhr geht`s weiter nach Zürich, wo wir am Sonntagmorgen gegen 06.15 Uhr landeten. Weiterflug für mich und meine Frau nach Stuttgartum 07.05 Uhr.Das war es dann auch schon, 5 schöne Wochen haben wir hinter uns, die viel zu schnell vorbei waren, insgesamt sind wir 7502 km gefahren und das alles ohne Plattfuss oder sonstiger Pannen, trotz teilweise miserablen Strassenverhältnissen.

Tschüsssss....

Stadtplanauszug Kapstadt

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