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Mit dem Wohnmobil durch Südafrika, Botswana, Namibia
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Südafrika Hauptstadt: Pretoria
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Botswana Hauptstadt: Gaboron
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Namibia Hauptstadt: Windhoek
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Samstag, 03.09.2005 und Sonntag, 04.09.2005
Abflug am späten Nachmittag vom Flughafen Stuttgart nach Zürich. Hier treffen der anderen Reiseteil- nehmer und unseren RL Kurt, der uns auch auf unserer Südafrika-Tour begleitete. Weiterflug nach Johannesburg. Ankunft am frühen Morgen. Empfang durch den örtl. Reiseleiter. Wir hatten wieder bei Seabridge Motorhome Tours eine geführte Wohnmobiltour gebucht. Insgesamt waren wir diesmal 13 Ehepaare und zwar aus allen Richtungen von D und A. Das ergab in Johannisburg 15 Wohnmobile mit den Fahrzeugen von Kurt(RL) und Solly, unseren mitfahrenden Mechaniker. In Johannisburg angekommen, wechselten wir Euro in Rand. Dann Stadtrundfahrt und gegen 15.00 Uhr einchecken für zwei Nächte auf der "Heija Safari Ranch". Die nächsten 5 Tage verliefen ähnlich wie bei unserer ZA-Tour.
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Wandrelief im Vortrekker Monument (Teilansicht)
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Die nächsten 5 Tage verliefen ähnlich wie bei unserer Südafrikatour, nur das wir durch ein anderes Tor den KrugerNationalpark betraten. Sogar das Wetter war genauso besch....
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Samstag, 10.09.2005 Heute verlassen wir den KNP. Gegen 08.00 Uhr fahren wir bei strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel los. Wir machen nochmals Pirschfahrt, denn unser Tagesziel das Polokwane Camp in Polokwane (bekannt als Pietersburg) ist nur ca. 200 km entfernt. Wir besuchen auch den Sable Damm, einen angestauten See an em sich viele Tiere befinden. Hier machen wir es uns an der Beobachtungsstelle, das Fz darf man verlassen, bequem und geniesen die morgentliche Ruhe. Nach gut 45 Min. fahren wir weiter. Nachdem wir uns wieder auf dem Hauptweg befinden sehen wir rechts an der Strasse eine große Herde Büffel, die es sich bequem gemacht haben. Natürlich halten wir an, es handelt sich, grob überschlagen, mindestens um 100 - 150 Tiere. Einfach gigantisch. Nach 4 km verlassen wir den KNP durch das Phalaborwa Gate. Nach dem Tor ist gleich ein Spar-Markt in dem wir einiges einkaufen, natürlich auch einen 5 Literkanister Trinkwasser. Das Leitungswasser in ZA ist zwar hochwertig gut, aber “Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste”. Die restlichen 150 km nach Polokwane haben wir im gemütlichen Tempo auf einer gut ausgebauten Strasse zurückgelegt und dabei die Landschaft genossen. Zwischendurch hatten wir uns auch einmal verfahren, aber es nach ca. 2,5 km bemerkt da die Strasse in eine Sandpiste überging. Also sind wir wieder zurück und haben festgestellt, dass es zwei Schilder gab die nach Polokwane zeigten. Eines davon nach rechts mit der Aufschrift Polokwane, dem bin ich gefolgt und ein kleines Schild auf dem “Pietersburg” stand und das geradeaus zeigte. Dem sind wir jetzt gefolgt. Alles klar??? Macht nichts, ich habe es zuerst auch nicht begriffen. Um 15.00Uhr hatten wir den Campground gefunden und sind eingecheckt. Wie immer ohne Probleme weil alles schon organisiert war, dank “Seabridge” und natürlich unserem Reiseleiter Kurt. Der Platz war sauber, genauso die SanitärAnlagen. Um 18.00Uhr war dann das alltäglich stattfindende “Briefing” mit Kurt und anschließend ein gemütliches beisammensitzen am Feuer. Vor dem Briefing hat aber Solly, unser die Gruppe begleitender Mechaniker, noch ein Problem an unserem Wohnmobil behoben. Die hintere Tür ging einfach nicht mehr auf, für Solly eine Kleinigkeit. Etwa um 22.00 Uhr gings dann ab in die “Heija”. Morgen geht`s weiter.
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Solly, unser Tour-Mechaniker
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Sonntag, 11.09.2005
Herrliches Wetter, blauer Himmel. Gegen 08.30 Uhr fahren wir los, unser heutiges Ziel: Francistown in Botswana. Bevor wir losfahren füllen wir noch Frischwasser auf und fahren zur nächsten Tankstelle die am Wege liegt, um aufzutanken. Dort verschenken wir unsere Wurst- bzw. Fleischwaren an die Tankwarte. Die freuen sich riesig. Nach Botswana dürfen keine Wurst- und Fleischwaren eingeführt werden. Nach rd. 250 km erreichen wir die Grenze nach Botswana. Die Formalitäten für die Ausreise aus ZA sind ruckzuck erledigt. Stempel in den Pass und ab geht`s Richtung Botswana. Die Einreise nach Botswana ist auch relativ schnell erledigt: Einreisezettel für jede Person ausfüllen, Stempel in den Pass, an der Kasse Einreise- und Strassenbenutzungsgebühr entrichten, Gatepass in Empfang nehmen und fertig sind wir. Alles in allem ca. 10 Minuten Dauer. Die Beamten, weibl. oder männlich, sind zuvorkommend und hilfsbereit und immer freundlich. Hier sollten sich mal unsere Grenzbeamten was abgucken. Auffällig war nur das der Kassierer, der die 70 Pula bzw. die 140 ZAR Gebühren kassierte ein Problem mit dem der Herausgabe des Wechselgeldes hatte. Schon der Kurs von 2 Rand für 1 Pula war sehr grosszügig ausgelegt, auch bei der Rückgabe des Wechselgeldes wurde sehr grosszügig gearbeitet. Gab man 150 Rand erhielt man 2-4 Pula zurück, gab man 160 Rand waren es 5-7 Pula. Na ja, es war Sonntag und da ist jeder in Feiertagsstimmung. Wir monierten nicht und für den Beamten war es ein zusätzliches Zuckerl. Dafür wurde kein Fahrzeug am Grenztor kontrolliert. Die meisten wurden durchgewunken. Zwei oder auch drei wurden zwar gestoppt, aber der Torbeamte wollte sich nur unterhalten. So auch mit uns. Erfragte uns über Germany aus: wie denn das Wetter sei, ob ich Olli Kahn schon mal gesehen habe, wie uns unser Trip bis dato gefallen hat usw. Dann winkte er uns weiter und ich bedankte mich höflichst, fragte ihn ob er rauche und ob ich ihn eine Schachtel Zigaretten schenken darf. Darauf er: So was liebe ich, natürlich darf ich. Einfach Afrika!! Einige km nach der Grenze sind wir bei der ersten Tankstelle herausgefahren und haben Rand in Pula eingetauscht. Der Umrechnungskurs bei der Wechselstube: 1,54 Rand ist ein 1 Pula. - Siehe oben: Guter Zusatzverdienst. In der Zwischenzeit war es ganz schön “schattig” geworden, so um die 35° Celsius, also blieben wir noch in der Raststätte und tranken Kaffee, denn wie heisst es doch: “Was gut ist gegen die Kälte, ist auch gut gegen die Hitze”. Nach ca. einer halben Stunde gings dann weiter. Schon nach kurzer Zeit machten wir Bekanntschaft mit einer Besonderheit Botswanas. Wir kamen an einen Schlagbaum, der quer über die Strasse ging. Also anhalten, eine Frau kam zu uns und fragte uns, wohin wir wollten, woher wir kommen. Höflich wie wir sind gaben wir Auskunft und wurden weitergewunken. Da in Botswana sehr wenig Autos unterwegs sind, war dieser Job gar nicht so schlecht für die Frau. Was für einen Sinn die Sache hatte habe ich bis heute nicht herausfinden können. Dieses passierte uns in Botswana mehrmals. Bei manchen Schranken waren nur ein Schrankenwärter, bei Anderen kontollierte die Polizei oder der Seuchendienst. Hier mussten wir durch eine Mulde mit Desinfektionsmittel fahren und unsere Schuhsohlen auf einen dreckigen und feuchten Schwamm abtreten. Es gab aber auch Schranken wo das Militär stark vertreten war. Zusätzlich gab es auch Polizeikontrollen. Alle waren sehr neugierig, fast wie kleine Kinder, freundlich und zuvorkommend. Ein Soldat, der uns an so einer Schranke aufhielt fragte uns ob wir aus Germany waren und erzählte uns freudestrahlend alles über unsere Tour. Er hatte Tourteilnehmer, die vor uns durchgefahren waren ausgefragt und alles was er erfahren hatte uns wieder erzählt. Dafür gab`s wieder eine Schachtel Zigaretten von mir. Gegen 16.00 Uhr waren wir dann endlich auf dem Campground in Francistown, beim Marang Hotel & Casino angekommen. Wir wurden von einem freundlichen und sehr hübschen Frl. am Eingangstor empfangen und begrüßt. Der Platz war schön, sandig, es gab viele hohe schattenspendende Bäume und einen kleinen Pool. Auffallend war nur, dass der Platz mit einem hohen und doppelten Elektrozaun eingezäunt war und nach Einbruch der Dunkelheit mit Gewehren bewaffnete Doppelstreifen mit Schäferhunden patrollierten. Wir haben aber trotzdem gut geschlafen.
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Montag, 12.09.2005 und Dienstag, 13.09.2005
Das Wetter ist, wie immer in den letzten Tagen, prächtig. Unser heutiges Tagesziel ist Kasane, ganz oben in Botswana. Lt. Roadbook liegen 500 km vor uns. Um 07.30 Uhr geht`s los, wir nützen die morgenliche Kühle aus. Also zum ersten Kreisverkehr, rein in den Kreis, dritte Ausfahrt links ab, dann nächster Kreisverkehr, hier erste Ausfahrt links ab und wir befinden uns auf der A 3. Nach kurzer Fahrt ein Hinweisschild das uns anzeigt, wir sind richtig. Hauptrichtung vorerst Nata 190 km. Das mit den Hinweisschildern ist so ne Sache für sich, meistens sind sie richtig, teilweise blickt man überhaupt nicht durch und es kann passieren dass das Schild in die verkehrte Richtung zeigt. Soweit das Auge sehen kann, ein schnurgerades schwarzes Band vor uns, links und rechts hell- oder dunkelbraune Landschaft. Kein grün, nur gelb, braun oder ocker. Kein Tier zu sehen, nur manchmal ein paar Esel, Kühe und Ziegen. Wo die herkommen ist mir schleierhaft, denn weit und breit ist keine Hütte oder Haus zu sehen. Entgegenkommende Autos, vielleicht 5 - 10 in der Stunde. Zum einschlafen, deshalb halte ich nach ca. 1 1/2 Std. auch das erstemal an um eine kurze Bewegungspause zu machen. Trotz Klimaanlage im Fahrerhaus schläft man durch die Eintönigkeit der Landschaft fast ein. Nach ein paar Kniebeugen und sonstigen Verrenkungen fahren wir weiter. Es hat schon mindestene 30° C. Nach einiger Zeit kommt wieder ein Schlagbaum. Wir werden durchgewunken. Insgesamt haben wir auf dem Weg nach Kasane 3 Schlagbäume passiert. Dann taucht Nata vor uns. Ein paar Hütten und Häuser, eine grosse Shelltankstelle und ein paar Ziegen, die auf der Strasse rumlaufen. Auch einige Leute sitzen am Strassenrand. Wir halten kurz an und verteilen ein paar Süssigkeiten an die kleineren Kinder und schon sind wir durch. Das war auf 200 km wenigstens mal `ne Abwechselung. 2/5 der Strecke haben wir jetzt hinter uns und vor uns liegt schon wieder eine km lange schnurgerade Strasse. Wenn sie wenigstens ein paar Schlaglöcher bis jetzt und in Zukunft gehabt hätte, nein, sie war schon fast erschreckend gut. Unser Verkehrsminister sollte mal nach Botswana fahren, vielleicht könnte er von seinem dortigen Kollegen noch etwas lernen. Für die restlichen 300 km bis zu unserem Ziel, dem Campground auf dem Gelände der Chobe Safari Lodge, benötigten wir mit Pausen rd. 5 Stunden. Gegen 16.30 checkten wir bei der Lodge ein. Aufgelockert wurde die eintönige Fahrt einmal durch zwei am Strassenrand befindliche Flüchtlingslager in denen Flüchlinge aus Angola schon seit Monaten hausten, wie wir später in Namibia durch den deutschen Sender der BBC erfuhren und durch eine kleine Elefantenherde, die die Strasse bei Kazungula überquerte. Auch unseren Tankstop in Kazungula habe ich als Auflockerung empfunden. Hier konnte man Afrika wieder mal “life” erleben und zwar beim bezahlen an der Kasse. Ich habe mit “Mastercard” bezahlt, bei Ossi der auch mit Karte bezahlen wollte, funktionierte das schon nicht mehr. Also musste er alle seine botswanischen Pulas zusammenkratzen um den getankten Diesel bezahlen zu können. Dafür wurde wir beim Campground entschädigt. Er war zwar nicht besonders groß, alle WoMo`s mussten sehr eng beieinander stehen aber er war am Ufer des Chobe Rivers und hatte einen sehr schönen Baum- und Buschbestand der viel Schatten spendete. Strom hatten wir zwar aber es waren mindesten 7 Fahrzeuge an einem Stromanschluss über Mehrfachdosen angeschlossen. Zum Handy- und Kameraakku aufladen reichte es aber. Hier blieben wir also für zwei Nächte. Die Lodge, der der Campground angeschlossen war hatte ein Restaurant und einen schönen kleinen Swimmingpool, den wir auch nutzen konnten. Das taten auch einige von uns sofort. Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Schlaglöcher und nicht zu wenig hatten wir auf den letzten 20 km auch. Nach dem obligatorischen Briefing saßen wir noch in der Bar am Fluss und genossen den Sonnenuntergang bei einer kühlen Flasche Bier. Nein es waren zwei Flaschen und zwar die Erste und die Letzte. An nächsten Morgen ließen wir es relaxt angehen. Aufgestanden sind wir um 7.30 Uhr, haben dann gemütlich gefrühstückt und gegen 10.00 Uhr sind wir, dass waren Ossi, Biggi, meine Frau Roswitha und ich mit unserem Fahrzeug in die “Stadtmitte” von Kasane gefahren um einzukaufen. Bevor wir aber unsere Shoppingtour antraten beauftragte ich einen sogenannten “Securitas Man”, es standen genügend herum, auf unser Fz ein besonderes Auge zu haben. Mit den Worten: “Please, keep an eye on this car”, übertrage ich ihm also die Aufsichtspflicht über unser Fz. Ob`s was nützt, ich weiß es nicht, aber eines kann ich sagen: aufgebrochen wurde das Fz nie und die 5 Pula oder Rand taten mir auch nicht weh. Ob die Securitasleute sich selbst dazu ernannt haben oder ob sie sie eine offizielle Genehmigung haben, ich weiß es nicht. Es gibt solche und solche. Aber ihren Auftrag nehmen sich sehr ernst. Zu Kasane selber gibt es nicht viel zu sagen, ärmliche Hütten, einige Lodges, viel Arbeitslose, die fast alles tun um etwas Geld zu verdienen. Nach 1 1/2 Stunden fahren wir wieder zurück zum Platz um zu faulenzen. Etwa gegen 16.00 Uhr laufen wir zur Bootanlegestelle am Chobe River um eine Bootstour zu machen. Wir sehen massenhaft Elefanten, Flusspferde im Wasser und an Land, Büffel und andere Viecher. Schön war auch der Sonnenuntergang. Abends haben wir uns dann zu einem gemütlichen Beisammensein getroffen und über alles Mögliche gequatscht. Am nächsten Tag fuhren wir nach Simbabwe.
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Mittwoch, 14.09.2005 und Donnerstag, 15.09.2005
Beim gestrigen Briefing wurde vereinbart das sich alle Fahrzeuge bis spätestens 09.30 Uhr an der Grenze nach Simbabwe einzufinden haben. Dank des Organisatsionstalentes unseres Reiseleiters ging der Grenzübertritt reibungslos und zügig vonstatten. Kurt hatte den Maui Agenten von Victoria Falls eingespannt um für uns tätig zu werden. Nach dem ausfüllen der Einreiseformulare und Bezahlung einer “Eintrittsgebühr” von 30 US$ pro Person, 15 US$ für das Fz und Abschluss einer zusätzlichen Kfz - Versicherung für einem Beitrag von 1.854.720 ZWD ( Kurs war 31.923 ZWD = 1 Euro) waren wir “erleichtert” und konnten über die Grenze. Bevor wir aber zur Grenze fuhren haben wir noch mal vollgetankt, denn in Simbabwe an Diesel zu kommen grenzt an ein Wunder und ist ein reines Glücksspiel. Die Chancen stehen schlechter als beim Lotto!! Nach einer 80 km Fahrt immer auf schnurgerader und guter Strasse durch Wald und Buschland waren wir in Victoria Falls. Den Inyathi Valley Motel & Caravan Park haben wir dank unserer Strassenskizze aus dem Roadbook ohne Probleme gefunden und sind gegen 13.00 Uhr eingecheckt. Der Platz war gepflegt, hatte saubere Sanitäranlagen, einen sauberen Swimmingpool und Stromanschluß für jedes Fz. Wir konnten also die Fahrzeugklimaanlage einschalten, was wir auch taten denn die Temperatur lag bei 39 ° C, strahlend blauen Himmel und stehender Luft. Trotzdem schnappte sich meine Frau einen Eimer, Waschpulver und die dreckige Wäsche und verschwand Richtung Sanitäranlagen. Ich aber zog mich ins Fz zurück und hielt, nach langer Zeit mal wieder, meinen “Schönheitsschlaf”. Meine Mitfahrer aus Berlin griffen sich ihre Campingstühle und begaben sich auf direktem Weg zum Pool. So verbrachte jeder auf seine Art den Nachmittag. Nach dem Briefing ging die gesamte Truppe bzw. fuhr mit dem Taxi ins Victoria Falls Hotel zum Dinner, einem Überbleibsel aus der englischen Kolonialzeit. Gegen 23.00 Uhr wurden wir wieder mit dem Taxi “nach Hause” gebracht. Dabei wäre der Taxifahrer bald in eine Herde Büffel gefahren die plötzlich die Strasse überquerten. Unsere Wohnmobile wurden auch bewacht, da hatte sich es ein Securitas-Mann auf einer Matratze, bewaffnet mit einem Baseball Schläger, gemütlich gemacht. Das war Service. Am nächsten Morgen frühstückten wir gemütlich, wir hatten reichlich Zeit, wir blieben ja noch `ne Nacht. Dann fuhren wir mit den WoMo`s am Ufer des Sambesi-River entlang, zum Eingangstor das zu den Victoria - Wasserfällen führte. Gegenüber, auf dem Parkplatz parkten wir die WoMo`s und beauftragten wieder einen SM auf unsere Fahrzeuge aufzupassen. 2o US$ oder 20 Euro, dass war der Eintritt pro Person zu den Wasserfällen. Da wir die Wasserfälle uns unbedingt anschauen wollten, zahlten wir und waren wieder etwas “leichter”. Touristen konnten nur in US$ oder Euro bezahlen, Einheimische auch mit ZAR. Dieses Naturschauspiel war aber sein Geld wert. Nach ca. 2 1/2 Stunden spazierengehen entlang der Fälle sind wir, ganz schön nass, zurück zu den Fahrzeugen und nach Victoria Falls gefahren. Hier haben wir die Fahrzeuge auf dem Parkplatz einer Geschäftezeile abgestellt, einen SM zum aufpassen geordert und dann sind wir bummeln gegangen. Als erstes besuchten wir den Craft-Market, einen riesigen Markt auf dem einheimische Handwerkskunst und Schnitzereien feilgeboten werden. Hier macht das feilschen richtig Spass. Anschließend, wir kamen langsam ins schwitzen denn die Sonne brannte mal wieder kräftig vom Firmament suchten wir uns ein Straßencafe um etwas zu trinken und auszuruhen. Da ich gerne Leute beobachte, suchten wir uns ein kleines Cafe in der Nähe des Spareinkaufs-Centers. Ein großer Platz, viele kleine Geschäfte und viele Leute. Hier waren wir richtig und konnten relaxen. Die einheimische Bedienung war auch schön lustig, scheinbar verstand sie kein Englisch, wir verstanden ihren Dialekt auch nicht, aber mit viel “Spass an der Freude” hat dann unsere Bestellung doch geklappt und es hat sogar jeder das bekommen, was er auch bestellt hatte. Beim bezahlen gab es dann wieder leichte Verständigungs - probleme, aber mit viel Geschick, Papier und Bleistift kamen wir dann doch auf einen gemeinsamen Nenner. Hatten aber rd. 60.000 ZWD an Wechselgeld übrig. Geld also, das nirgends genommen wurde ausser in Simbabwe. Also was machen mit der riesigen Summe? Ganz einfach, wir haben sie verschenkt und zwar an zwei zufällig des Weges kommende Polizistinnen. Zuerst guckten die beiden etwas verdutzt, aber dann freuten sie sich wie zwei Kinder. Für jede der beiden kamen rd. 45.000 ZWD zusammen. Ich glaube die hielten uns für Weihnachtsmänner. Um 16.30 Uhr trafen wir wieder auf dem Campground ein, zwar fix und fertig aber sehr zufrieden. Es war ein schöner Tag. 18.00 Uhr Briefing, anschließend tauchte wie aus dem Nichts eine schwarze Boy-Group auf, die “BLACK AMAKWEZI”, und unterhielt uns mit Folklore. Danach öffneten wir eine Flasche südafrikanischen Sekt und stießen auf einen gelungenen Tag an.
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Freitag, 16.09.2005 und Samstag, 17.09.2005
Heute heißt es Abschied nehmen von VicFalls. Um 08.00 Uhr fahren wir zurück nach Botswana. An der Grenze geht alles problemlos wie immer. Als Dankeschön an die “Grenzer” lassen wir 2 Packungen einfache Kugelschreiber zurück. Die freuten sich, man glaubt es kaum. An der botswanischen Grenze zahlen wir wieder eine Strassenbenutzungsgebühr, diesmal aber nur 40 Rand. Ich glaube die bestimmen an der Grenze selbst wie hoch die Zahlung ausfallen soll. Unser Tagesziel ist die Nata Lodge, ca. 310 km entfernt. Die Strecke war doppelt langweilig weil wir sie schon auf der “Herfahrt” gefahren sind. Auf dem Campground selber haben wir uns erstmal festgefahren, wie schon drei andere vor uns. Bin aber selber dran schuld gewesen, wollte es besonders schlau machen und habe dabei ein kleines Schildchen, das unter einem Busch stand, übersehen. Dort stand nämlich, noch kleiner geschrieben: “only for 4 WD cars”. Pech gehabt, mit vereinten Kräften und den Verlust zweier Schachteln Zigaretten haben wir das Fz wieder flott gemacht. Zufällig standen drei Einheimische herum, schon erstaunlich. Nachdem wir unser Fahrzeug endlich da hatten wo wir eigentlich hinwollten, hat meine Frau mal wieder Wäsche gewaschen und ich habe mich erst mal geduscht in so einer richtigen Openair Dusche. Einen Pool und ein Restaurant hat es auch gegeben. Der Platz war recht schön, viele hohe Palmen und andere Bäume, konnte aber mit Fahrzeugen wie unserem, nur im vorderen Bereich befahren werden. Das hatten wir ja auch getestet. Heute war also ein ganz normaler Tag. Am nächsten Morgen brechen wir gegen 08.00 Uhr nach Maun auf. Maun liegt am Rande der Kalahari und im Okavango Delta. Zur Strecke gibt es nicht viel zu sagen, alles braun in braun und heiss war es auch. Deshalb machen wir etwas “Speed” und sind deshalb auch schon gegen Mittag am Ziel, dem Audi-Camp. Der Name hat aber mit der bekannten Automarke überhaupt nichts zu tun. Auf der Zufahrt zum Camp wäre uns fast das selbe passiert wie gestern, der Sand kann ganz schön tückisch sein. Das Camp selbst ist ein Sandplatz, nur ein großer Baum unter dem ein Tourbus stand. Ansonsten Sand, Sand und kleine junge Bäume die keinen Schatten spendeten. Strom gab`s und eine saubere openair Sanitäranlage Am späten Nachmittag sind wir zum Flugplatz in Maun gefahren und haben mit kleinen Maschinen einen 60 minütigen Rundflug über das Okavango Delta gemacht. Leider konnten wir nicht besonders viel sehen, da die Maschine in ca. 200 m Höhe flog. Aber schön war es schon. Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füssen hatten sind wir noch zu einkaufen gefahren bzw. wollten es. Wenn ihr wissen wollt wo - na klar doch, ihr habt es erraten - natürlich zu Spar. Wir hatten aber Pech, gerade als wir kamen schlossen sie den Laden ab. Dafür ließ uns aber der benachbarte Liqueur Shop, der auch gerade schließen wollte, noch rein. Wir konnten deshalb unsere Alkoholvorräte ergänzen und zwar in Form von Whisky und Dosenbier. Den Whisky brauchte ich für die allabendliche Malariaprophylaxe. Nachdem wir eingekauft hatten gings zurück ins Camp wo wir gerade richtig zum täglichen Briefing kamen. Anschließend tranken wir noch etwas und gegen 21.30 Uhr fielen wir todmüde in unser Bett.
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Sonntag, 18.09.2005
06.30 Uhr aufstehen, duschen, frühstücken, 08.00 Uhr Abfahrt. So begann der heutige Sonntag. Das Wetter war herrlich, der “Lorenz” brannte schon in aller Frühe vom wolkenlosen, blauen Himmel und wir hatten ca. 500 km Fahrt vor uns. Schnell noch mit Ossi die Route durchsprechen, wo und wann wir Pause machen, dann gehts los. Heute ist mal wieder ein Grenzübertritt angesagt und zwar überqueren wir die Grenze nach Namibia, dem ehemaligen Deutsch - Sdwestafrika. Bis zur Grenze nichts Besonderes, ausser mal wieder 2 Schlagbäume quer über die Strasse, aber auch hier durchwinken, aber zuerst muss angehalten werden. An der Grenze das Übliche wie Einreisezettel ausfüllen, Stempel in den Pass, Eintrag ins “Gästebuch” und Zahlung einer Strassenbenutzungsgebür. Hier geht`s schon vornehmer zu, die Daten für das Fahrzeug, dass die Straßenbenutzungsgebühr zu zahlen hat, werden in den Computer eingegeben und die Quittung dafür ausgedruckt. Aber nach einer halben Stunde, wegen starken Andrangs, war auch dieser Grenzübertritt überstanden und wir fuhren gut gelaunt zur Zeta Game & Guestfarm, unseren Ziel für heute. Nach rund 20 km hatten wir unser Tagesziel erreicht. Reingefahren, abgestellt, angeschlossen. Um 15.00 Uhr sass ich im Schatten eines schönen Baumes und liess es mir gut gehen. Unser weiteres Programm für heute: gegen 17.00 Uhr, Cheeta u. Leoparden Fütterung. Beide hatten keinen Hunger. Der Gepard lag nur faul herum und der Leopard hatte allen Anschein nach mehr Interesse an uns wie an seinem Rinderschenkel. Anschließend Briefing mit Kurt und danach Besuch eines Buschleute (San) Dorfes. Zuerst war allgemeines Bestaunen im Dorf angesagt. Wir bestaunten die San-Leute, teilten unser mitgebrachten Geschenke aus und die bestaunten uns. Dann wurden Tänze aufgeführt. Dabei erfuhren wir auch das es z.B. eine Antilopenart gibt die durch die San-Jäger nicht gejagt wird, weil sie die Seelen der verstorbenen Buschleute beherbergen. Zum Schluss wurde ein spezieller Happen gereicht, vom Stachelschwein wenn ich mich richtig erinnere. Nach ca. 1 1/2 Stunden, der Magen hing mir schon bis zu den Knien, gingen wir ins Restaurant und genossen bei einem guten Tropfen unser vorbestelltes Abendessen. Gegen 23.00 Uhr gingen wir mehr oder weniger gerade zum WoMo und fielen ins Bett.
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Montag, 19.09.2005
Nach der üblichen morgentlichen Zeremonie verlassen wir gegen 07.45 Uhr den Campground und machen uns auf den Weg nach Windhoek. Wir wollen so früh wie möglich in der Stadt sein, zum bummeln. Kurz nach Mittag erreichen wir, ohne das wir uns nur einmal in der Stadt verfahren den Campground, die Arrebusch Travel Lodge. Der Platz liegt ca. 5 km ausserhalb, aber noch am Stadtrand. Nachdem wir unser Fahrzeuge abgestellt hatten gings duschen und dann ab in die Stadt. Dafür bestellten wir uns ein Taxi in der Reception und ließen uns zum Kalahari Sands Hotel fahren. Von hier aus hat man fast alles im Blickfeld, es ist ein guter Ausgangspunkt für eine Stadterkundung. Natürlich wollten die Frauen als erstes einen Schaufensterbummel machen, was wir Männer nicht unbedingt gut fanden. Wir einigten uns darauf das wir uns nach 90 min. im Biergarten (das untere Bild der rechten Reihe), eines deutschen Lokals, das wir unseren Frauen zeigten, wieder trafen. Die Mädels also shopping und wir Jungs - drinking. Pünktlich wie die Maurer waren unsere “Hübschen” nach 90 min bei uns im Biergarten. “Fix & Foxi” vom shoppen, durstig und ausgehungert. Also mussten wir notgedrungen noch ein Bier trinken und auch etwas essen. Endlich nach fast 2 1/2 Stunden kamen auch wir zum “sightseeing” durch Windhoek. Eine sehr schöne Stadt wo sehr viele Leute deutsch sprachen. Das haben wir im Lokal bemerkt, da sassen eigentlich nur deutschsprechende Einheimische. Die, nachdem sie merkten das wir deutsche Touristen waren, alles mögliche von uns wissen wollten, z.B.: was wir von den Bierpreisen auf dem Oktoberfest hielten usw. Leider mussten wir bei der Frage nach den Bierpreisen passen, wir hatten nämlich keine Ahnung. Wurden aber sofort darüber aufgeklärt, da das deutsche Fernsehen ausgiebig darüber berichtet hatte. Konnten wir nicht wissen, ferngesehen haben wir auf dieser Reise mindestens 5 Wochen nicht. Für 18.00 Uhr hatten wir das Taxi wieder vor das Hotel bestellt. Genau 05 min vor 18.00 Uhr war es da, schon fast deutsche Pünktlichkeit und brachte uns zurück zum Camp. Dort kurzes Briefing für den nächsten Tag und anschliessend sassen alle in kleinen oder grösseren Grüppchen zusammen und unterhielten sich. Am nächsten Morgen fuhren wir weiter nach Waterberg zum Waterbergplateau.
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Windhoek
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